Direkt zum Inhalt

CentOS

VMWare Server 2 auf CentOS 5.5

Wer in nächster Zeit vor hat einen VMWare Server in der Version 2.0.2 auf einem aktuellen CentOS System zu installieren, der sollte nicht überrascht sein, wenn er nach der Einrichtung kein wirklich brauchbares Webinterface hat. Zwar startet alles ganz normal und die erste Bedienung ist so, wie man es gewohnt ist. Allerdings wird man nach kurzer Zeit von Abstürzen geplagt, die einem das Leben auch nicht wirklich leichter machen.

Wenn man dann noch die richtigen Suchbbegriffe ins Internet schmeißt wird man feststellen, dass es nicht nur einem selbst so ergeht. Eine Lösung zu finden ist dann vielleicht nicht mehr ganz so einfach.

Ein guter Anfang bietet die Anleitung von mmi-consult, welche es hier zu finden gibt.

Jetzt schmeißt man schon vorsorglich die Konsole an und muss feststellen, dass es keine glibc Datei mehr auf den Servern zu geben scheint. Aber ich wäre nicht ich, wenn ich nicht auch dafür eine Lösung hätte. Diese ist unter http://vault.centos.org/5.3/os/x86_64/CentOS/  zu finden.

So fern man dann auch noch den Anweisungen auf dem Blog folgt kann man wieder beruhigt seinem Tag nachgehen. Alles wird gut. Nach dieser geschichte betreibe ich nun schon seit ca 3 Wochen einen Server, welcher keinerlei Schwierigkeiten macht.

Man achte auf $PATH...

Da Debian den Support für Etch am 15. Februar 2010 einstellen wird, oblag es nun dem geneigten Admin - also mir armen Würstchen - eine Migration kurz vor Weihnachten vorzunehmen.

Da ich keine Lust habe, in 2 Jahren wieder zu migireren und die Kiste ein produktiv und mit selten geänderter Konfiguration genutzter Mail- und Webserver ist, hab ich mich dazu entschlossen, auf CentOS zu migrieren. Da hab ich dann jetzt erstmal ne ganze Zeit lang Ruhe ;)

Nach 1 Stunde rumfummeln mit der apache-config (da merkt man eigentlich erstmal, dass Debian von Standardkonfiguration irgendwie so gar nichts hält ;) ) und der Erkenntnis, dass PHP 5.1 echt nicht mehr das Wahre ist, gings dann nach funktionierender Konfig ans Backup.

Unter Debian benutzte ich dafür das Tool duplicity in Kombination mit ftplicity. ftplicity schimpft sich mittlerweile duply, ist aber noch wie vor eine schöne Lösung für ein verschlüsseltes FTP-Backup.

Also fleissig Backups eingerichtet, getestet und als gut befunden. Sodann flugs einen crontab eingerichtet und sich gewundert, warum es dort nicht funktioniert. Ein Blick ins Log verrät mir ein lapidares "Output: sh: ncftpls: command not found NcFTP not found:  Please install NcFTP version 3.1.9 or later", obwohl ncftp ordentlich installiert ist und das ganze per Hand ausgelöst auch ohne Probleme funzt.

Lösung des Ganzen: In der crontab gilt eine andere $PATH Variable. ncftp liegt in der Defaultinstallation unter /usr/local/bin, und genau da zeigt die $PATH des crontabs natürlich nicht hin *grml* Wieder was gelernt...

Upgrade OTRS von 2.3 zu 2.4

Heute habe ich es mir zur Aufgabe gemacht meine Installation von OTRS ein wenig zu aktualisieren. Das ganze läuft bisher tadellos auf einem CentOS System, jedoch wollte ich einfach den Anschluss nicht verpassen. Zudem hab ich noch das Customer Information and Communication System vom C.a.p.e IT installiert, welches auch aktualisiert wurde.

Fangen wir also an:

Alle Dienste stoppen
/etc/init.d/crond stop
/etc/init.d/sendmail stop
/etc/init.d/httpd stop
/etc/init.d/mysqld stop

Sichern der alten Installation
mv /opt/otrs /opt/otrs-alt
mysqldump otrs --compress --user=root --password="GeHeImNiS > /opt/otrs.sql

Installation der neuen Version
wget http://ftp.otrs.org/pub/otrs/otrs-2.4.5.tar.gz -O /opt
tar xzvf /opt/otrs-2.4.5.tar.gz -C /opt
mv /opt/otrs-2.4.5 /opt/otrs

Konfiguration zurückspielen
cp /opt/otrs-alt/Kernel/Config.pm /opt/otrs/Kernel/Config.pm
cp /opt/otrs-alt/Kernel/Config/GenericAgent.pm /opt/otrs/Kernel/Config/GenericAgent.pm
cp /opt/otrs-alt/Kernel/Config/ZZZAuto.pm /opt/otrs/Kernel/Config/ZZZAuto.pm

Installation des CiCs
wget http://www.cape-it.de/cgi-bin/download.pl/CiCS_Base-3.1.0.opm -O /opt
/opt/otrs/bin/opm.pl -a upgrade -p /opt/CiCS_Base-3.1.0.opm

Sollte hierbei ein Fehler auftauchen hilft

/opt/otrs/bin/opm.pl -a reinstall -p /opt/CiCS_Base-3.1.0.opm

weiter. Ich musste zudem auch eine aktuellere Version der FAQ installieren. Das geschieht aber auf dem selben Weg.

Setzen der Berechtigungen
/opt/otrs/bin/SetPermission.sh /opt/otrs otrs apache otrs apache

Datenbankupdate
/etc/init.d/mysqld start
cat /opt/otrs/scripts/DBUpdate-to-2.4.mysql.sql | mysql -p -f -u root otrs

Migration von Daten
/opt/otrs/scripts/DBUpdate-to-2.4.pl

Abschließende Datenbankaktualisierung
cat /opt/otrs/scripts/DBUpdate-to-2.4-post.mysql.sql | mysql -p -f -u root otrs

Dienste Starten
/etc/init.d/crond start
/etc/init.d/sendmail start
/etc/init.d/httpd start
/etc/init.d/mysqld restart

Nach der Dokumentation (welche fast richtig ist) ist hier die Aktualisierung abgeschlossen. Ich musste jedoch noch das Verzeichnis für das VerticalNavBar-Theme anpassen:
ln -s /opt/otrs/Kernel/Output/HTML/VerticalNavBar /opt/otrs/Kernel/Output/HTML/VerticalNavBar1/

Ist dies alles geschehen, so ist es wichtig sich bei OTRS via root@localhost anzumelden und unter admin->Paket Verwaltung sämtliche installierten Paket zu aktualisierne oder erneut zu installieren. Einige werden sich nicht erneut installieren lassen, das sich die Version des Frameworks geändert hat.


OVH und Installationsroutine

Nachdem Jörg schon auf Debian rumgehackt hat und ich schon länger den Wunsch hatte, auf meinem Dedicated mal das "alte" Etch auszumisten, entschied ich mich spontan für einen Neuanfang und hab meinen Hoster OVH angewiesen, mir CentOS auf die Kiste zu schmeissen.

Es sind so die kleinen Dinge, die mich darauf aufmerksam machen, dass ich da wohl nicht bei Deppen gelandet bin. Zumindest bei der ganzen Installationsroutine macht das ganze schon einen sehr fixen und professionellen Eindruck. Man hat unter anderem auch die Möglichkeit, vor der Installation die Partitionen per Hand einzurichten übers Webinterface, ich kann auswählen zwischen einem "ready to use"- oder einem Basissystem, und als Bonbon ein nettes perlskript welches mir den Fortschritt der Installation anzeigt.

CentOS 5.3 geht an den Start (Updateorgie)

Da hat man einfach mal einen Tag lang kein Internet zur Hand (neben der Tatsache, dass einem der Laptop aus dem Büro geklaut wird) und schon verpennt man das nächste Release von CentOS.

Warum interessiert mich das? Nun, zum einen habe ich eine ähnliche Einstellung zum Thema "Enterprise OS" wie Jörn, zum anderen habe ich damit bisher nahezu ausschließlich gute Erfahrung hinsichtlich der Wartungsfreiheit erlebt. Nicht, dass diese Tatsache bei Debian anders gewesen wäre, nur stimme ich vielen Distributoren von "Enterprise" Software zu, dass Distributionen wie Debian ziemlich temporär sind. Damit ist nicht nur die mittlerweile nicht mehr vorhandene Langlebigkeit, sondern auch die Struktur und Namensgebung von Dateien und Ordner gemeint.

Inhalt abgleichen