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Linux

Linux Mint - Netzwerkfreigabe per Menu fehlt

Bin gerade auf die Lösung meines alten Problems gestoßen. Mit der (neuen) Version von Linux Mint haben die Entwickler vergessen mir die Netzwerkfreigabe-Option im Rechtsklickmenu (Gott, wie heißt das eigentlich wirklich?!) einzufügen. Also nachinstallieren :)

apt-get install nautilus-share

Nautilus neustarten und es funkt! Dank an das Linuxmintuser Forum :)

Uptime ohne Grenzen

Super cool, für so ein Projekt könnte man mich auch noch begeistern.

Contentfilter und Proxyserver - The easy way

Mittlerweile empfinde ich es ab einer Größenordnugn von 2+ schon fast als "must have" einen Proxyserver bzw. Proxyserver in Verbindung mit einem Contentscanner einzusetzen. Grade in einem Netzwerk bei den ich nicht allein im Internet herumtolle habe ich das Gefühl die Nutzer an die Hand nehmen zu müssen.

OpenVPN mit Debian - Zertifiziert und zugemacht




VMWare Tools unter Debian Lenny installieren

Wer innerhalb einer VMWare Umgebung eine Debian Gastsystem installiert wird sich ziemlich schnell daran machen wollen die dazugehörigen VMWare-Tools zu installieren.

Eigentlich ist nichts einfacher als das. Innerhalb der VMWare Verwaltungskonsole der VM sagen, dass man die Tools installieren möchte und schließen innerhalb des Debian Gastsystems das CD-Rom mit

mount /media/cdrom

einbinden.

Anschließend dann ein beherztes

tar xzvf /media/cdrom/VMwareTools*.tar.gz -C /root

cd /root/vmware*

./vmware-install.pl

und feststellen, dass fehler auftauchen. Zumindest wenn man wie ich ein minimalistische Debianinstallation vollzogen hat.

Was man braucht lässt sich einfach mit einem

aptitude install linux-headers-$(uname -r) build-essential autoconf automake make psmisc

nachinstallieren. Wenn man sich nun allerdings auf der sicheren Seite wähnt, so muss ich leider entschuldigen. Denn man wird mit einer Meldung überrascht, dass die GCC Versionen unterschiedlich seien. Wenn man das ignoriert und einfach weitermacht bekommt man zwar innerhalb der VMWare Server Verwaltungskonsole die Meldung, dass die VMWare-Tools installiert sind, aber wenn man aufpasst stllt man fest, dass kein Kompilat zustande kommt.

BEVOR man also ./vmware-install.pl oder vmware-config-tools.pl aufruft sollte man zumindest temporär seine GCC Version anpassen, sodass alles Stimmig ist. Das erledigt man einfach mit einem

export CC=/usr/bin/gcc-4.1

VOR dem Aufruf eines der o.g. Programme.

So klappts dann auch mit dem Nachbarn.

 

VIA 1 und 2

VMWare Server 2 auf CentOS 5.5

Wer in nächster Zeit vor hat einen VMWare Server in der Version 2.0.2 auf einem aktuellen CentOS System zu installieren, der sollte nicht überrascht sein, wenn er nach der Einrichtung kein wirklich brauchbares Webinterface hat. Zwar startet alles ganz normal und die erste Bedienung ist so, wie man es gewohnt ist. Allerdings wird man nach kurzer Zeit von Abstürzen geplagt, die einem das Leben auch nicht wirklich leichter machen.

Wenn man dann noch die richtigen Suchbbegriffe ins Internet schmeißt wird man feststellen, dass es nicht nur einem selbst so ergeht. Eine Lösung zu finden ist dann vielleicht nicht mehr ganz so einfach.

Ein guter Anfang bietet die Anleitung von mmi-consult, welche es hier zu finden gibt.

Jetzt schmeißt man schon vorsorglich die Konsole an und muss feststellen, dass es keine glibc Datei mehr auf den Servern zu geben scheint. Aber ich wäre nicht ich, wenn ich nicht auch dafür eine Lösung hätte. Diese ist unter http://vault.centos.org/5.3/os/x86_64/CentOS/  zu finden.

So fern man dann auch noch den Anweisungen auf dem Blog folgt kann man wieder beruhigt seinem Tag nachgehen. Alles wird gut. Nach dieser geschichte betreibe ich nun schon seit ca 3 Wochen einen Server, welcher keinerlei Schwierigkeiten macht.

Lokale Linux Datensicherung auf Windows Netzlaufwerk sichern (quick and dirty)

Ich musste auf die schnelle realisieren, dass eine auf einer Linuxkiste durch das tool Backup-Manager erstellte lokale Datensicherung auf einen Windowsserver kopiert wird, damit die Daten in die Datensicherung miteinbezogen werden. Dazu habe ich ein QandD Skript gebastelt, was vielleicht dem ein oder anderen helfen kann. Bitte sehr. Wer es verbessern möchte soll dies gern tun und mir netter weise eine kurze Nachricht schicken... :-)


#!/bin/bash

# Titel: Einfaches Skript zum verschieben der Datensicherung auf

# ein Windows Serverlaufkwerk, welcheueber das Netzwerk freigegeben wurde.

# Version: 1

#
#
# Definition der Variablen.

# ARCHIVDIR - Hier sind die Daten auf der lokalen Maschine zentral gespeichert.

# BACKUPDIR - Hier wird das Freigegebene Laufwerk eingebunden.

# SMBUSER - Der Benutzer, welcher zur Anmeldung am SMB-Server genutzt wird.

# DOMAIN - Wird in einer Domain gearbeitet, so ist diese hier zur Anmeldung anzugeben.

# PASSWD - Passwort des Benutzers, welcher sich an der Freigabe anmeldet.

# SERVER - Der Server, auf dem sich die Freigabe befindet.

# SERVERPATH - fuer den Fall, dass in einen Unterordner gesichert wird.

#

ARCHIVDIR=/var/archives BACKUPDIR=/mnt/serversicherung
SMBUSER="Datensicherungsbenutzer"
DOMAIN="MyDomain"
PASSWD="Kennwort"
SERVER="ip.vom.windows.server"
SERVERPATH="Backup/Webserver"

#
# Ueberpruefung, ob es den zu archivierenden Ordner gibt. Wenn nicht beendet sich das Skript.
#
if [ -d $ARCHIVDIR ]; then
        echo "Datenquellordner  existiert!"
else
        exit 1
fi

#
# Ueberpruefung, ob der Mountpunkt zum einbinden der Netzwerkfreigabe existiert.
# Wenn nicht, dann wird dieser angelegt.
#

if [ -d $BACKUPDIR ]; then
        echo "Datensicherungsordner existiert!"
else
        echo "Datensicherungsordner wird angelegt!"
                mkdir -m 777 $BACKUPDIR
        echo "Datensicherungsordner wurde angelegt!"
fi

#
# Mounten der Netzwerkfreigabe. Schlaegt dies fehl, so beendet sich das Sktipt.
#

echo "Mounte Serverlaufwerk nach $BACKUPDIR."

mount -t cifs -o username=$DOMAIN\\$SMBUSER,password=%PASSWD //$SERVER/$SERVERPATH $BACKUPDIR

if [ $? = 0 ]; then
        echo "Mounten erfolgreich!"
else
        echo "Es gab einen Fehler beim Mounten des Serverlaufwerks!"
        exit
fi

#
# Synchronisation des Archivordners.
#

echo "Synchronisiere Datensicherung!"

rsync --quiet --recursive --update --times $ARCHIVDIR/ $BACKUPDIR

if [ $? == 0 ]; then
        echo "Syncronisation erfolgreich erfolgreich!"
else
        echo "Es gab einen Fehler bei der Synchronisation!" echo "Haenge Netzwerkfreigabe wieder aus." umount $BACKUPDIR

Videoaufzeichnungen der OSDC

 Eigentlich bin ich ja wirklich ein Freund von Messen, Konferenzen und so weiter. Leider muss ich immer wieder feststellen, dass mir die Zeit, das Geld, der berufliche Background oder dergleichen fehlt, um auf all die interessanten und ggf. auch wichtigen Termine zu gehen.

Aus diesem Grund bin ich gleichermaßen ein Fan von Video/Audioaufzeichnungen.

Daher freut es mich umso mehr, dass Linux-Magazin.de seine Tore ein wenig weiter öffnet und die Aufzeichnungen der OSDC von letztem Jahr kostenfrei zur Verfügung stellt. Zwar wird das ganze in einem Java-Dingesn wiedergegeben, aber dafür kann man sich wenigstens gleichzeitig die Folien und das entsprechende Video dazu ansehen.

Es finden sich sogar einige wirklich interessante Titel in deutscher Sprache unter den Videos. Also ran!

Arbeit mit mdadm und UUID unter Linux

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Beschäftige mich grade mit einem meiner Spielzeugserver. Diesen habe ich mal mit einem Software-Raid ausgestattet und probiere halt immer mal so Sachen aus.

Heute überkam mich die Lust ein wenig über die Dokumentation von solchen Raid Konstruktionen in Erfahrung zu bringen. Aufgesetzt sind die ja schnell und relativ einfach. Aber wie kontrolliert man das ganze nun, oder stellt sogar ein Raid wieder her?

Eine nette Anleitung als Einstieg konnte ich bei pc-erfahrung.de finden. Da ich es nicht besser hätte einführen können, hier einfach mal der Link.

Was dann noch unweigerlich auf einen zukommt ist die Konfrontation mit UUIDs. Zwar habe ich sofort verstanden, was der Sinn dahinter sein soll, dennoch fand ich die Arbeit damit immer recht verwirrend. Also habe ich mich mal auf die Suche nach einer schnellen und leichten Erläuterung gemacht und bin bei Linuxwiki.de fündig geworden.

Alles merkwürdig. Gab es denn so viele Probleme mit der herkömmlichen Methode? Meine Wenigkeit fand die immer so schlüssig. /dev/hda1 ist halt einfacher zu verstehen als das kryptische gehampel... Egal... Wayne!

Linux Webinare for free

Posted in

Die Linux Foundation bietet ab dem 01. März kostenlose Linux Seminare über das Internet (also Webinare) mit einigen bekannten Linuxentwicklern an. Die Sprache ist sicherlich Englisch, was sicherlich Geschmackssache ist.

Wer dabei sein möchte muss sich hier registrieren und anmelden.

Themen werden sich über eine breite Palette erstrecken. Darunter zu finden ist "eine Einführung in die Versionsverwaltung GIT, Störungssuche und Tuning von Linux-Systemen, Linux Administration 101, wie man sich in der Linux-Gemeinschaft einbringt, eine Übersicht über die Dateisysteme, eine Einführung in das Dateisystem Btrfs und Linux Performance Tuning". Also nix für Anfänger.

Ich finde es ist eine gelungene Aktion um zum einen auf sich aufmerksam zu machen. Zum anderen aber auch um jedem interessierten mal die Möglichkeit zu bieten sich von der gebotenen Qualität zu überzeugen.

VIA: Pro-Linux.de

Linux auf einem Blatt

Nach langer motivationsloser Zeit  und einer nun - da bin ich froh - abklingenden Erkrankung kam ich doch auch mal zu einer unverhofften Ruhepause.
Es wundert mich zwar, aber der Urlaub war wohl doch nicht so erholsam, wie das flach liegen im Bett... Wie dem auch sei.

Auf www.Helmbold.de bin ich wieder auf eine Sache gestoßen, die jeder Admin (der mit Linux zu tun hat - und sei es auch "nur so") bei sich haben sollte, um es unwürdigen Praktikanten, Beratungsresistenten Azubis, Vollpfostigen MCSEs, oder sonst wem auf die Nase zu hauen.

Die Rede ist von einem netten kleinen ... "Anfänger" Dokument, das die wichtigsten Linux-Befehle auf einem Blatt zusammen trägt. Hier geht es zum Download!

Upgrade OTRS von 2.3 zu 2.4

Heute habe ich es mir zur Aufgabe gemacht meine Installation von OTRS ein wenig zu aktualisieren. Das ganze läuft bisher tadellos auf einem CentOS System, jedoch wollte ich einfach den Anschluss nicht verpassen. Zudem hab ich noch das Customer Information and Communication System vom C.a.p.e IT installiert, welches auch aktualisiert wurde.

Fangen wir also an:

Alle Dienste stoppen
/etc/init.d/crond stop
/etc/init.d/sendmail stop
/etc/init.d/httpd stop
/etc/init.d/mysqld stop

Sichern der alten Installation
mv /opt/otrs /opt/otrs-alt
mysqldump otrs --compress --user=root --password="GeHeImNiS > /opt/otrs.sql

Installation der neuen Version
wget http://ftp.otrs.org/pub/otrs/otrs-2.4.5.tar.gz -O /opt
tar xzvf /opt/otrs-2.4.5.tar.gz -C /opt
mv /opt/otrs-2.4.5 /opt/otrs

Konfiguration zurückspielen
cp /opt/otrs-alt/Kernel/Config.pm /opt/otrs/Kernel/Config.pm
cp /opt/otrs-alt/Kernel/Config/GenericAgent.pm /opt/otrs/Kernel/Config/GenericAgent.pm
cp /opt/otrs-alt/Kernel/Config/ZZZAuto.pm /opt/otrs/Kernel/Config/ZZZAuto.pm

Installation des CiCs
wget http://www.cape-it.de/cgi-bin/download.pl/CiCS_Base-3.1.0.opm -O /opt
/opt/otrs/bin/opm.pl -a upgrade -p /opt/CiCS_Base-3.1.0.opm

Sollte hierbei ein Fehler auftauchen hilft

/opt/otrs/bin/opm.pl -a reinstall -p /opt/CiCS_Base-3.1.0.opm

weiter. Ich musste zudem auch eine aktuellere Version der FAQ installieren. Das geschieht aber auf dem selben Weg.

Setzen der Berechtigungen
/opt/otrs/bin/SetPermission.sh /opt/otrs otrs apache otrs apache

Datenbankupdate
/etc/init.d/mysqld start
cat /opt/otrs/scripts/DBUpdate-to-2.4.mysql.sql | mysql -p -f -u root otrs

Migration von Daten
/opt/otrs/scripts/DBUpdate-to-2.4.pl

Abschließende Datenbankaktualisierung
cat /opt/otrs/scripts/DBUpdate-to-2.4-post.mysql.sql | mysql -p -f -u root otrs

Dienste Starten
/etc/init.d/crond start
/etc/init.d/sendmail start
/etc/init.d/httpd start
/etc/init.d/mysqld restart

Nach der Dokumentation (welche fast richtig ist) ist hier die Aktualisierung abgeschlossen. Ich musste jedoch noch das Verzeichnis für das VerticalNavBar-Theme anpassen:
ln -s /opt/otrs/Kernel/Output/HTML/VerticalNavBar /opt/otrs/Kernel/Output/HTML/VerticalNavBar1/

Ist dies alles geschehen, so ist es wichtig sich bei OTRS via root@localhost anzumelden und unter admin->Paket Verwaltung sämtliche installierten Paket zu aktualisierne oder erneut zu installieren. Einige werden sich nicht erneut installieren lassen, das sich die Version des Frameworks geändert hat.


Linux-User CommunityEdition12/2009

Nachdem ich gestern über die geschlossenen Pforten von Yalm und dem durchaus lobenswerten Verhalten der Macher dahinter geschrieben habe, schreit mich mein Mailkonto heute mit einer neuen Ausgabe der Linux-User CommunityEdition an.

Auch dieses mal sind einige interessante Artikel darin zu lesen:

  • Angetestet
    Krypto-Manager Cryptkeeper 0.9.5, Chat-Client Dxirc 0.30.1, Rsync-GUI
    Grsync 0.9.2, Kompakt-Wiki Lionwiki 3.1.0, Audio-Ripper
    Tk_cdconverter 0.7.2
  • Seminarix
    Mit der freien Edu-Distribution schaffen die Entwickler eine
    alternative zu kommerziellen Monopolen in der Bildung.
  • Cloud-Server Tonido
    Cloud-Computing bedeutet nicht unbedingt, dass man seine Daten in die
    Hände eines Webanbieters geben muss: Mit Tonido setzen Sie im
    Handumdrehen im lokalen Netz Ihren eigenen Cloud-Server auf.
  • Webbugs
    Im Internet geht heimlich, still und leise der große Datenklau um.
    Freie Software hilft Ihnen, sich vor allzu neugierigen Firmen und
    Spammern zu schützen.
  • Wyplayer
    Auf Linux und FOSS basierende Mediacenter sind nicht nur unter
    Linux-Anwendern populär. Aus Frankreich kommt ein neuer Vertreter
    dieser Gattung, der viele neuartige Funktionen integriert.

 

Für mich vor allem interessant ist der Teil mit Cloudcomputing, da ich immer noch nicht so recht weiß, was ich davon halten soll und Wyplayer, da ich aktuell meine Zeit damit vertrödele mir ein "Mediacenter" zusammen zu schustern.

Wer sich für die gesamte Ausgabe interessiert: Hier gibts das File als Mirror

Yalm schließt die Pforten - Go für freies Magazin

Schockiert war ich beim letzten durchstönern meines RSS-Readers. Da muss ich doch tatsächlich durch FreiesMagazin darauf aufmerksam gemacht werden, dass Yalm die Pforten schließt.

Wer beide Adressen nicht kennt: Es handelt sich dabei um freie und freiwillig produzierte OpenSource-Magazine. Wirklich klasse, dass es Menschen gibt, die etwas - wie ich finde - so hochwertiges für andere produzieren. Beide hatte ich im Reader - Kam nur leider seit geraumer Zeit nicht mehr dazu auch wirklich rein zu schauen.

Wie dem auch sei: Wirklich erwähnenswert war der Beitrag der Yalm-Macher

Yalm war ein freies Linux-Magazin im PDF-Format, welches sich vor allem an (Ubuntu-)Einsteiger richtete. Nachdem im Oktober 2007 die erste Ausgabe - damals noch in einem Blog, im Hochformat und in Blau - erschien, wurde das Magazin mit jeder Ausgabe ein kleines bisschen besser und professioneller: Wir lösten uns von unfreien Diensten, programmierten ein Redaktionssystem, sorgten für Barrierefreiheit durch Mobil- und HTML-Ausgaben und die einzelnen Ausgaben erreichten oft 15.000 Downloads.

Soweit der kurze Rückblick. Doch nun führt www.yalmagazine.org auf diese Seite, eine Unterseite eines anderen Magazins: freiesMagazin. »Warum?« fragen sich an dieser Stelle sicher einige. Dem treuem Leser wird sicher aufgefallen sein, dass die Ausgaben immer dünner wurden. Mehr und mehr Leuten schien die Motivation zu fehlen, neue Artikel ließen auf sich warten. Mitarbeiter, die Yalm verließen, konnten nicht mehr ersetzt werden. Gegenmaßnahmen hatten - wenn überhaupt - leider nur recht kurzfristigen Erfolg, auch wenn wir von unseren Lesern zum Weitermachen ermuntert wurden.

Von vielen Lesern dazu angeregt, hatten wir natürlich auch intern immer wieder darüber nachgedacht, mit freiesMagazin zusammenzugehen. Auch wenn es für diese Idee einzelne Befürworter gab, hatten wir sie immer wieder verworfen, um weiter an unserem Projekt Yalm zu arbeiten, das uns inzwischen so ans Herz gewachsen war. Die Probleme, vor denen wir aber ständig standen - fehlende Mitarbeiter, schleppende Verarbeitung der Artikel, wenige Autoren - begleiteten uns weiter.

Besonders deutlich wurde das mit den letzten Ausgaben, die teilweise nur durch glückliche Zufälle und hohen Einsatz einzelner Mitarbeiter erscheinen konnten. Ein plötzlicher Datenverlust, der die gesamte Arbeit für die kommende (November-)Ausgabe zerstört hat, war damit nur noch der letzte Strohalm, der uns das Genick brach.

Jetzt stand die Entscheidung endgültig fest: Eine neue Ausgabe von Yalm wird es nicht geben. Die Autoren von Yalm werden, sofern sie dies wünschen, in Zukunft für freiesMagazin schreiben.

Wir danken allen Yalm-Lesern für das Lesen, für Lob, Kritk und Anregungen. Wir danken allen unseren Autoren und Mitarbeitern, die mit viel Einsatz das Magazin gestalteten und gemeinsam um seine Verbesserung gerungen haben.

Yalm ist Geschichte. Aber Yalm ist nicht tot - Yalm lebt weiter: in der Zeitschrift freiesMagazin.

 

Wenn das nicht mal nobel ist. Schade ist nur, dass beide nicht koexistieren können. Habe sie wirklich immer gern gelesen - sofern ich denn Zeit dazu gefunden habe.

Machs gut Yalm.

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