Verfasst von Christian am 17. Dezember 2009 - 15:10
Wie mir von Heise grad reinflattert (siehe auch fefe), gabs wohl massive Probleme bei manchen Vorpremierenvorstellungen des neuen und extrem gehypten James Cameron Film Avatar.
So konnte die 3D Variante des Films, welche den Kinos digital auf einer Festplatte vorliegt und mittels DRM geschützt ist, in manchen Kinos nicht entschlüsselt und demnach nicht gezeigt werden. Die Kinobesucher konnten zwar das Geld zurückverlangen, allerdings wurden Reservierungsgebühren und bereits gekaufte Lebensmittel wie Popcorn oder Cola in vielen Fällen nicht ersetzt.
Das hätte mal mit mir passieren dürfen... Davon ab, dass ich eh schon mittlerweile eher selten ins Kino gehe (sorry, Popcorn-Geraschel und dummes Gesabbel von hinten und von der Seite ist einfach nicht mehr meins, davon ab, dass es bis auf die 3D Technik nichts gibt, was ich nicht zuhause in gleicher oder in Punkto Bildqualität besserer Qualität stehen habe!) ist es echt ein Musterbeispiel dafür, was passiert, wenn die Studios anfangen immer paranoider zu werden.
Ich freu mich schon so richtig drauf, wenn BluRays irgendwann nur noch mit Internetanschluss gesehen werden können und man mir vorschreiben will, was für Geräte ich anzuschliessen habe; vorgesehen ist es ja bereits, dass einerseits keine analogen Signale mehr verwendet werden können, andererseits geknackte Player zu Entertainment-Sondermüll werden, wenn der Hersteller pleite gehen sollte. Schöne neue Welt...