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Linux

Fritzbox 7390 - Ecomode, Gigabit-LAN und Freetz

Hier ist ja seit langem etwas Funkstille und diesbezüglich sind wir einige Sachen im Hintergrund am klären. Ich denke, hier wird sich in einiger Zeit noch ein bissl was tun.

Ich bin jetzt Kunde bei 1&1 und hab im Rahmen dessen einen neuen Router bekommen - für VDSL und VoIP tuts mein alter Router leider mal so gar nicht mehr. Macht nix. nen Linksys kann man immer wieder mal gebrauchen ;)

Nun also stolzer Besitzer einer Fritzbox 7390, Details dazu gibt's hier. Schniekes Teil, auch ordentlich ausgestattet: 1x S0 für ISDN, 2 Analoge TAE Anschlüsse, 2 USB Ports, integrierter GBit-Switch, Wireless N mit 300 MBit. Alles, was das Herz begehrt.

HP, Lubuntu, Fedora, WLAN und 2 Stunden frustrierte Suche

Da mein Notebook - bestückt mit der LXDE-Ubuntu Variante Lubuntu 11.04 - einfach immer mehr Zicken machte, wollte ich mal endlich einer anderen Distro für "zuhaus" eine Chance geben. Ubuntu mutiert IMHO immer mehr zur Distro für Windelwechsler oder Leuten mit zu viel Freizeit, anders kann ich mir vieles dort nicht erklären. LXDE ist zwar wirklich eine schöne Oberfläche, allerdings auch etwas spartanisch - zumindest wenn man am festen Rechner hauptsächlich mit Windows 7 arbeitet. Daher war mein simpler Plan, eben KDE nachzuinstallieren.

Linux Mint - Netzwerkfreigabe per Menu fehlt

Bin gerade auf die Lösung meines alten Problems gestoßen. Mit der (neuen) Version von Linux Mint haben die Entwickler vergessen mir die Netzwerkfreigabe-Option im Rechtsklickmenu (Gott, wie heißt das eigentlich wirklich?!) einzufügen. Also nachinstallieren :)

apt-get install nautilus-share

Nautilus neustarten und es funkt! Dank an das Linuxmintuser Forum :)

Debian Squeeze - NonFree Installation

Hi folks,

bei mir geht's beruflich hin und her - halt öfter mal was neues. In diesem Zusammenhang: Falls wer 'nen Admin braucht, steh ich gern bereit ;)

Debian 6.0 ist raus, dazu gibt's 'ne schicke neue Website - über Geschmack lässt sich ja streiten, die alte fand ich persönlich wesentlich übersichtlicher.

Uptime ohne Grenzen

Super cool, für so ein Projekt könnte man mich auch noch begeistern.

Contentfilter und Proxyserver - The easy way

Mittlerweile empfinde ich es ab einer Größenordnugn von 2+ schon fast als "must have" einen Proxyserver bzw. Proxyserver in Verbindung mit einem Contentscanner einzusetzen. Grade in einem Netzwerk bei den ich nicht allein im Internet herumtolle habe ich das Gefühl die Nutzer an die Hand nehmen zu müssen.

Gateway-Proxy - The easy way

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Wegen einer Geschichte, die ich noch nicht in aller Form breittreten möchte, muss ich für meine Firma einen Domain-/Contentfilter installieren. Man könnte zwar den üblichen Weg gehen, mit [insert distro of choice], squid und squidguard / DansGuardian, nur warum es sich immer so schwer machen?

Hab mir ein paar Gateway-Distros angesehen, unter anderem m0n0wall, IPCop, Endian Firewall, Smoothwall und Coyote Linux, aber am besten gefällt mir von all den Lösungen bisher IPfire.

IPfire ist ein Fork von IPcop und erbt von ihm wesentliche Design-Grundpfeiler, so auch das Konzept der farbig markierten Netze.

Im Grunde sagt das Bild eigentlich schon alles aus, was der geneigte Admin wissen muss: GRÜN ist das lokale Netz, ROT das (feindliche) Internet, BLAU steht für vom LAN isolierte (WLAN-) Clients und ORANGE ist als DMZ vorgesehen.

Installation des Ganzen ist schmerzfrei und nach 15 Minuten abgeschlossen. Allerdings installiert IPfire unter Umständen den Bootloader nicht richtig, daher sollte vorm Recycling eines Altrechners (hier tuts grad ein P3 900MHz mit 256 MB und dieser jenige welcher langweilt sich mit der Aufgabe) die Platte mittels dban gesäubert werden; man kann dies aber auch während der Installation über tty3 erledigen oder per Hand grub korrekt installieren, aber ich schweife ab ;)

Nach der Installation lässt sich der ganze Rest über eine WebGUI bequem einstellen. Hier ein paar Screenshots:

Weitere Screenshots finden sich hier.

Standardfeatures sind recht amtlich:

  • Squid Caching Proxy, Optional mit URL Filter (SquidGuard)
  • Update Cache, mit dem Windows Updates über den Proxy gecached und bereitgestellt werden können
  • Standard Router Funktionalität (DNS, DHCP, Gateway, iptables etc)
  • IPsec und OpenVPN Server
  • Intrusiondetection mittels Snort
  • Eingebautes Paketmanagement mit zig Erweiterungen, wie zB fetchmail, cyrus, postfix, samba, vsftpd, nagios... Siehe auch hier

Ich spiel grad noch ein wenig mit rum, aber ich denke, dass ich meine Wahl schon getroffen habe :)

Linux auf einem Blatt

Nach langer motivationsloser Zeit  und einer nun - da bin ich froh - abklingenden Erkrankung kam ich doch auch mal zu einer unverhofften Ruhepause.
Es wundert mich zwar, aber der Urlaub war wohl doch nicht so erholsam, wie das flach liegen im Bett... Wie dem auch sei.

Auf www.Helmbold.de bin ich wieder auf eine Sache gestoßen, die jeder Admin (der mit Linux zu tun hat - und sei es auch "nur so") bei sich haben sollte, um es unwürdigen Praktikanten, Beratungsresistenten Azubis, Vollpfostigen MCSEs, oder sonst wem auf die Nase zu hauen.

Die Rede ist von einem netten kleinen ... "Anfänger" Dokument, das die wichtigsten Linux-Befehle auf einem Blatt zusammen trägt. Hier geht es zum Download!

Man achte auf $PATH...

Da Debian den Support für Etch am 15. Februar 2010 einstellen wird, oblag es nun dem geneigten Admin - also mir armen Würstchen - eine Migration kurz vor Weihnachten vorzunehmen.

Da ich keine Lust habe, in 2 Jahren wieder zu migireren und die Kiste ein produktiv und mit selten geänderter Konfiguration genutzter Mail- und Webserver ist, hab ich mich dazu entschlossen, auf CentOS zu migrieren. Da hab ich dann jetzt erstmal ne ganze Zeit lang Ruhe ;)

Nach 1 Stunde rumfummeln mit der apache-config (da merkt man eigentlich erstmal, dass Debian von Standardkonfiguration irgendwie so gar nichts hält ;) ) und der Erkenntnis, dass PHP 5.1 echt nicht mehr das Wahre ist, gings dann nach funktionierender Konfig ans Backup.

Unter Debian benutzte ich dafür das Tool duplicity in Kombination mit ftplicity. ftplicity schimpft sich mittlerweile duply, ist aber noch wie vor eine schöne Lösung für ein verschlüsseltes FTP-Backup.

Also fleissig Backups eingerichtet, getestet und als gut befunden. Sodann flugs einen crontab eingerichtet und sich gewundert, warum es dort nicht funktioniert. Ein Blick ins Log verrät mir ein lapidares "Output: sh: ncftpls: command not found NcFTP not found:  Please install NcFTP version 3.1.9 or later", obwohl ncftp ordentlich installiert ist und das ganze per Hand ausgelöst auch ohne Probleme funzt.

Lösung des Ganzen: In der crontab gilt eine andere $PATH Variable. ncftp liegt in der Defaultinstallation unter /usr/local/bin, und genau da zeigt die $PATH des crontabs natürlich nicht hin *grml* Wieder was gelernt...

Gnome mit Fluxbox

 Brian Merrell, seines Zeichens Novel Entwickler, kommt bezogen auf den Desktop ziemlich nahe an meinen persönlichen Geschmack. Auch er mag Fluxbox in all seiner Eleganz. Dennoch möchte er nicht unbedingt auf die netten Eigenschaften Verzichten, welche so ein Gnome-Desktop bietet.

In seinem Blog beschreibt er nun seinen Weg, Fluxbox in der Kombination mit Gnome laufen zu lassen.

Das Ergebnis lässt sich nun wirklich sehen. Ist es jetzt doch eigentlich nur ein Frage der Zeit und des guten Willens, bis auch ich mich mal daran wage wieder "rumzufrickeln".

Nvidia unter Fedora 12

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Wer wie ich den Schritt gewagt hat auf Fedora 12 upzudaten (beknacktes Wort), der wird vielleicht das eine oder andere Problem haben seine Nvidia-Treiber zu installieren. Schuld daran ist Nouveau. Dieser soll eigentlich weitestgehend alles bieten was man braucht um "vernünftig" mit der Karte arbeiten zu können. Stimmt auch soweit. Leider ist das Dingen direkt so verankert, dass es eine funktionierende Installation der Kmod-nvidia, oder akmod-nvidia unterbindet. Zwar werden die Pakete installiert, nur die Funktion bleibt aus.
Wer den Wunsch hat dies zu ändern, der befolge folgende Schritte als root:

  • yum install akmod-nvidia oder yum install kmod-nvidia
  • mv /boot/initramfs-$(uname -r).img /boot/initramfs-$(uname -r)-nouveau.img
  • <i>dracut /boot/initramfs-$(uname -r).img $(uname -r)</i>
  • in der /boot/grub/menu.lst folgendes eintragen:  rdblacklist=nouveau
  • Reboot

Damit wird zum einen das gewünschte Modul installiert (auch Grafikkartentreiber genannt) und die Initial Ramdisk neu erstellt und verhindert, dass beim Start der Nouveau Treiber verwendet wird.

Schöne neue Welt sag ich da nur!
via1, via2

Gnome 3.0 visuell

Wer fleissig die Nachrichten über die Entwicklungen der diversen OpenSource-Projekte verfolgt, dem wird sicherlich nicht entgangen sein, dass kräftig an Gnome in der 3.0 Version gearbeitet wird.

Warum ist das interessant? Keine ahnung, aber der geneigte Desktopfetischist wird sicherlich voll auf seine Kosten kommen. Ich selbst finde es einfach nur spannend anzusehen, wie schnell sich so ein LInux Desktop entwickeln kann.

Nun ist es allerdings nicht sonderlich spannend changelogs zu lesen oder darauf zu warten, bis namenhafte Distributionen es in ihr Repository aufnehmen, um sich selbst ein Bild davon zu machen. Aus diesem Grund war ich auch verzückt, als ich bei digitizor.com auf visuelle Tour gestoßen bin.

Dabei sind mir hauptsächlich die folgenden Screenshots ins Auge gefallen:

Ich kann mir den Workflow noch nicht wirklich vorstellen, aber ein falscher Ansatz ist es sicherlich nicht auf einen Blick mehrere Zielmarken im Blick zu behalten.

Hierbei finde ich den Einsatz bzw. das Handling der virtuellen Desktops wirklcih nicht verkehrt. Angesichts der Tatsache, dass ich mir nicht mehr vorstellen kann ohne sie zu leben, bin ich natürlich mit dabei, wenn es neue Features in dieser Richtung gibt.

Alles in allem bin ich Gnome eher zugeneigt, wenn es um das Thema "Neuzeitmoderner Desktop" geht, als allem anderen. XFCE wäre da die einzige Alternative, ist aber zu umständlich an meine persönliche Arbeitsweise anzupassen.

Es bleibt spannend!

Via

Gentoo Linux als OpenBook

So kurz vor dem Start meiner eigenen Woche, möchte ich noch schnell ein paar Dinge los werden.

Starten wir damit, dass der Verlag Open Source Press anlässlich des 10. Jubiläums von Gentoo Linux das gleichnamige Buch von Gentoo-Entwickler Gunnar Wrobel als OpenBook bereit gibt.

Wer nun denkt es handelt sich bei dem Buch um einen alten Schinken = FALSCH! Es ist erst im Februar 2008 erschienen und damit immer noch hoch aktuell im Bezug auf Gentoo anzusehen.

Die PDF dazu gibt es hier. Via hier!

Upstart - oder wie ein Rechner schneller bootet

In den vergangenen Monaten ließt man immer häufiger etwas über die böse Bootzeit eines Rechners. Nach dem zentralisieren eines Computers in den Lebensmittelpunkt ist es nun offensichtlich ein großes Anliegen der Anwender den heimischen Großtaschenrechner wie einen PDA verwenden zu können.

Spätestens bei den ersten Modellen von Netbooks hatte man angefangen sich darüber gedanken zu machen, da die verbauten SSD Datenspeicher einfach nur grausige Durchsätze hatten.

Auch wenn es mich erhlich gesagt nicht wiklich interessiert ob ich nun 20 Sekunden oder 2 Minuten warten muss, bis ich meinen Rechenknecht unter Linux verwenden kann, so versuche ich doch zumindest Interesse bei der Umsetzung und Benutzung von Upstart zu zeigen. Damit soll die Bootzeit eines Systems drastisch verringert werden. Ubuntu macht es nach einigen externen Berichten wohl mit der neuen 9.10 Version vor.

Grade bin ich bei Heise über eine ganz nette Zusammenfassung gestoßen, welche relativ leicht verständlich ist und dem geneigten Interessenten als Unterwegslektüre angeraten sein möchte.

Für meinen Geschmack werde ich wohl immer älter weiser und hege einen immer größer werdenden drang zum K.I.S.S. Prinzip... Aber jedem das seine.

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