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Telekommunikationsunternehmen verbocken US Spenden

Wie vermutlich dem allerletzten Google-Earth Hobby-Stalker bekannt sein sollte geht es den Menschen in Haiti mehr als schlecht. Bevor überhaupt mit Aufräumarbeiten angefangen werden kann muss zuerst die Bevölkerung versorgt und insgesamt muss die Situation stabilisiert werden.

Da dachte sich also eine Firma namens mGive in Amerika, lass die US-Einwohner doch per Handy Spenden abgeben. Jeder Handynutzer kann also an die Nummer 90999 eine SMS verschicken, mit der Textnachricht HAITI und schon wird nach einer weiteren Bestätigungs-SMS eine Summe von 10 USD an das Rote Kreuz überwiesen.

Klingt toll hat aber einen ganz kleinen Hacken. Das Geld kommt nicht von irgendwoher und bevor es an den gemeinnützigen Verband überwiesen werden kann muss es vom Konto des Kunden abgezogen werden. So unsinnig das zuerst klingt aber das Geld hat nach der SMS immer noch der Sender.

But no money moves until a person pays their cellphone bill to cover the pledge. (WSJ)

Das heißt es vergehen erstmal mindestens 30 (wenn nicht sogar 90) Tage bis die Rechnung beim Sender kommt, bezahlt worden ist und das Geld dem Unternehmen zur Verfügung steht.

A spokeswoman for mGive confirmed that delays can occur. Mobile Giving wasn't available to comment. (WSJ)

Acht Millionen USD warten darauf ausgezahlt zu werden. Eine Menge Wasser, Nahrung und Medizin. FAIL! Freunde! Den Kommentar meiner Quelle möchte ich nicht vorenthalten:

Texting 90999 to donate to the American Red Cross to support Haiti operations? You could probably swim there with a ten dollar bill and get it to them faster (quelle: fark)

Mehr dazu im Wall Street Journal

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