Wer innerhalb einer VMWare Umgebung eine Debian Gastsystem installiert wird sich ziemlich schnell daran machen wollen die dazugehörigen VMWare-Tools zu installieren.
Eigentlich ist nichts einfacher als das. Innerhalb der VMWare Verwaltungskonsole der VM sagen, dass man die Tools installieren möchte und schließen innerhalb des Debian Gastsystems das CD-Rom mit
mount /media/cdrom
einbinden.
Anschließend dann ein beherztes
tar xzvf /media/cdrom/VMwareTools*.tar.gz -C /root
cd /root/vmware*
./vmware-install.pl
und feststellen, dass fehler auftauchen. Zumindest wenn man wie ich ein minimalistische Debianinstallation vollzogen hat.
Was man braucht lässt sich einfach mit einem
aptitude install linux-headers-$(uname -r) build-essential autoconf automake make psmisc
nachinstallieren. Wenn man sich nun allerdings auf der sicheren Seite wähnt, so muss ich leider entschuldigen. Denn man wird mit einer Meldung überrascht, dass die GCC Versionen unterschiedlich seien. Wenn man das ignoriert und einfach weitermacht bekommt man zwar innerhalb der VMWare Server Verwaltungskonsole die Meldung, dass die VMWare-Tools installiert sind, aber wenn man aufpasst stllt man fest, dass kein Kompilat zustande kommt.
BEVOR man also ./vmware-install.pl oder vmware-config-tools.pl aufruft sollte man zumindest temporär seine GCC Version anpassen, sodass alles Stimmig ist. Das erledigt man einfach mit einem
export CC=/usr/bin/gcc-4.1
VOR dem Aufruf eines der o.g. Programme.
So klappts dann auch mit dem Nachbarn.
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