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Endlich Wochenende - KW16

Endlich ist Wochenende.

Normalerweise halte ich mich nicht unbedingt für jemanden, der scharf auf "Freizeit" ist. Bisher hat es immer gut damit geklappt den größten Teil des Lebens damit zu verbringen es so zu gestalten, dass Freizeit nicht "notwendig" ist.

Aber was in den letzten Wochen so los ist, passt irgendwie auf kein mentales Deckchen mehr. Irgendwie bekomme ich Kopfschmerzen, wenn ich mich auf das Niveau herunter denke, dass aktuell die vorherrschaft zu haben scheint.

Zunächst bin ich Montag gegen Abend aus der Fernreise ins traute Heim gekommen. Am Dienstag hieß es für mich wieder regulär arbeiten zu gehen. Da fing es schon an. Obwohl es wirklich ruhig war (immerhin sind Ferien und die meisten sind im Urlaub) bekam ich die o.g. kopfschmerzen, als ich naiver Weise "einfach" einen meiner Server auf neue Hardware umziehen lassen wollte. Da es sich bei dem Dingen nicht um ein betriebsrelevantes Teil handelt, und ich in der Vergangenheit doch ein wenig zu sehr "gespielt" hatte, war ich der Annahme, dass wenn ein Hersteller etwas anbietet wie "Datensicherung", dass er damit nicht nur die Sicherung, sondern auch die Wiederherstellung meint.

Es ging wirklich nicht um viel:

  • WSUS für die Windowsbüchsen
  • Kaspersky Adminkit für die Windowsbüchsen
  • Igel-Manager für die Thinclients

Das wollte ich dann einfach mal komplett neu aufsetzen (natürlich habe ich die Nutzdaten wieder eingespielt, ging mehr um die Konfiguration). Dabei gleich auch die Gelegenheit am Schopf gepackt und die "Doku" mit gemacht (es geht um Windows, also meine ich Screenshots).

Blöd nur, wenn dann sowas passiert wie:

WSUS installiert, konfiguriert, bisherige Updates (sind immerhin ein paar GB) importiert, GPO angepasst - Clients (zwar nur ein paar, aber immerhin) schießen sich bei der Übernahme der "Computerrichtlinien" ab. Also eher ackern sich zu tode.

Es folgte Kaspersky. Es war dann noch lecker mit an zu sehen, dass es icht zwangsläufig bedeutet ein Backup wieder herzustellen, wenn ein Hersteller das anbietet und anschließen mit "OK" zum ausdruck bringt, dass eben alles "OK" sein sollte. Konsequenz war nämlich, das NICHTS wiederhergestellt wurde. Das habe ich dann versucht nachzuholen. Es ist mir nicht gelungen und ich wurde durch ein paar Clients abgelenkt, welche der Meinung waren ohne Verbindung zum Adminkit sämtliche Netzwerkverbindungen dicht zu machen (Keine Ahnung, wo die diese Policy her hatten; Will ich auch gar nicht wissen). Herausbekommen ist, das die Clients mit dem Server über Zertifikate Verbindungen kennzeichnen. Ich dachte zwar das alte Zertifikat wieder eingespielt zu haben, aber wer weiß das heute schon (mal im ernst, wie kann man als Programmierer sowas nicht vorsehen bzw. kontrollmöglichkeiten einbauen). Fakt war, dass ich die Verbindung irgendwann "ordentlich" mit dem Hauptadmin-Server herstellen konnte (also irgendwas an dem Zertifikat war wohl richtig), aber die Clients nicht mit meinem Adminserver reden wollten. DNS dachte ich, wäre noch so eine Idee, also Chefadmin um einen zusätzlichen A-Record für den neuen Server gebeten... Geht (bis jetz zumindest) immer noch nicht. Man, was bin ich froh, dass ich das nicht verstehen muss.

Zum Schluss dann Igel -Manager druf. Leider musste ich auch hier feststellen, dass man mir mein Notebook zu früh geklaut hat. Denn die Einrichtung der Clients war noch in einem (für mich) so frühen Stadium, dass ich mir um eine Sicherung der Datenbank keine Gedanken gemacht hatte. Im Nachhinein war das jedoch grundsätzlcih falsch. Denn auch hier wird mit Zertifikaten gearbeitet, die ich logischer weise nicht mehr hatte.

Ich weiß, ich bin selbstverständlich an allem selbst schuld. Aber im ernst, ich verwette eine Brandwunde am kleinen Finger meiner rechten Hand, dass ich diese schwierigkeiten nicht gehabt hätte, wenn ich mit einem System arbeiten würde, das man verstehen kann.

Ok, das war der Dienstag. Abends dann noch ein Notebook bei $PRIVAT eingerichtet und jemanden damit glücklich gemacht.

Mittwoch war dann recht ruhig. Ein wenig Homeoffice gemacht und irgendwie keinen Gedanken greifen können um eine Stellungnahme zum Thema "Verschlüsselung" zurecht zu basteln. An sich ein mehr oder minder selbsterklärendes Thema, aber ich muss es für Menschen verständlich machen, die nciht glauben, dass man Emails fälschen und Daten unterwegs abfangen kann.

Wie dem auch sei: Es war ein angenehmer Tag, denn ich dann gegen Nachmittag an der frischen Luft verbracht habe. Aber irgendwie war ich nicht sonderlich ausgeglichen....

Donnerstag ging es dann weiter mit so lapalien wie "Drucker geht nicht", "Mein Rechner ist so langsam", "Können Sie nicht mal ...". Natülich neben dem oben genannten und diversen "Mission Critical" Angelegenheiten. Abends dann noch zum Hapkio und letztendlich nur eine Gesprächrunde über fast zwei Stunden zum Grund gehabt ob man jetzt nach neuen Regeln lernt, oder eben nicht.

Freitag musste ich mich mit Office rumschlagen. Wer kennt das nicht. Man bekommt ein bescheuertes, pseudoprofessionell programmiertes VBA+Excel-Dokument um DATEN zu erfassen. Das war aber SO elegant, dass es dazu führte, dass Grundeinstellungen des Systems (also Office) verändert wurden und so auch Einstellungen für andere Dokumente verändert wurden. Zudem kam noch der zickende "Anti-Virus" Server und ThinClients, die sich nicht daran halten wollen, wo der Quell der Lizenzen zu finden ist. Man bedient sich einfach irgendwo im Netzwerk...Ach ja, MS-Terminallizenzserver sind so TIGHT, dass man weder die (automatisch) eingetragenen Lizenzserver, noch die (auch wenn schon 5 mal) vergebenen Lizenzen verschieben, löschen, ändern oder zuordnen kann. 

Man, was freu ich mich auf ENDE!

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