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Mit dem Rauchen aufhören - Tag 9 + 10 + 11

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Mannoman. Da beweise ich grandiose Disziplin bei meiner Raucherentwöhnung, dem schreiben diverser Artikel, und meinem persönlichen ZEN und verpasse es doch glatt 3 Tage der Enthaltsamkeit zu protokollieren.

Wenn ich ehrlich sein soll, war ich auch viel zu beschäftigt, um mich großartig mit mir, meiner gigantischen Diszipling und vor allem meinem neuen Begleiter zu beschäftigen. Zwischen ihm und mir läuft alles glatt. Wir haben zwar unseren Smalltalk, jedoch bleiben die ausgiebigen Diskusionen aktuell aus. Vermutlich kann man es mit einer zwischenmenschlichen Partnerschaft vergelichen. Irgenwann ist der erste Ansporn und Enthusiasmus vorrüber und man wendet sich wieder dem Alltag zu.

Nicht das ich keine Acht auf die Worte geben würde, welche er mir entgegen bringt. Es ist jedoch wesentliche autharker zwischen uns geworden. Kurz: Wir gehen nicht nebeneinander her, aber auch nicht auf der selben Strasse. Zwischendurch kreuzen sich unsere wege... Irgendwie kommt mir der Vergleich einer Ehe in den Sinn.

Jetzt möchte ich meine abschweifenden Gedanken aber auf den Erfolg richten, welchen ich glaube verzeichnen zu können:

Mittlerweile ist es zwar immer noch so, dass ich den _Wunsch_ nach Rauchen habe. Jedoch ist er viel differenzierter. So würde ich mir ungern eine Zigarette anstecken, weil sie mir weniger "Genuss" verspricht als z.B. ein Zigarillo. Auch habe ich immer mehr die Vorstellung diesen Akt zelebrieren zu müssen.

Jaja wird sich der pessimistische Nichtraucher nun denken: Das macht die Sucht! Und richtig. Natürlich hat die Sucht etwas damit zu tun. Aber tangiert mich dieser Versuch der integralen Manipulation nur peripher. An und für sich halt ich "Sucht" an sich für nichts schlimmes. Jeder hat eine. Ich bin sogar sicher, dass man Süchte braucht. Jetzt spreche ich nicht ausschließlich von Süchten wie dem Rauchen, dm Trinken oder dergleichen. Nein, Sucht hat für mich viele Gesichter. Sport, gesunde Ernährung, das streben nach möglichst viel Flüssigkeitsaufnahme am Tag. Kurz, alles was mich dazu bringt auf etwas zu zusteuern um mich letztendlich besser zu fühlen mit dem Nebengeschmack es nicht zu tun, sobald ich damit aufhöre definiere ich irgendwo als Sucht. Demnach ist sie grundsätzlich nichts schlimmes. Zumindest nicht, wenn man weiß damit umzugehen.

Ich für mich - natürlich in anbetracht meiner unglaublichen Leistungsähigkeit -  glaube auf dem richtigen Weg zu sein damit umgehen zu können. Sicherlich wird es noch Zeit in Anspruch nehmen. Aber die Datenbank ist geduldig und ich habe die Ambitionen weiter zu machen.

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