Mit dem Rauchen aufhören - Tag 8
Und wieder hat ein Tag ohne den blauen Dunst begonnen und ich weiß nicht, ob ich lachen, oder weinen soll, Nach wie vor werde ich grade in den frühen Morgenstunden von meinem Passagier zugebrabbelt und mit den allerfeinsten Überredungskünsten überschüttet. Dabei möchte ich doch nichts weiter, als ein wenig Ruhe haben... Und natürlich eine kleine, unscheinbare, chemisch gereinigte Zigarette.
Nein im Ernst. Mittlerweile sieht es für mich schon fast so aus, als könnte ich mich mit dem Gedanken abfinden, wirklich nicht mehr zu rauchen. Was allerdings eine kleine zusätzliche Veränderung nach sich zieht: Ich muss mir öffter mal eine Denkpause gönnen - und zwar ganz bewusst - da ich sie ja nicht mehr auf "natürlichem" Wege bekomme. Das ist etwas, dass mir richtig auffällt. Ich werde unruhiger und unausgeglichener, weil ich einfach mehr Zeit habe, welche es zu nutzen gilt. Dadurch reduzieren sich allerdings die o.g. Denkpausen und führen zu einer - wie ich finde - hektischeren "Arbeitsweise" meines selbst.
Alles in allem fühle ich mich ein klein wenig genervt, da mir das rauchen doch schon als Beschäftigungs- und Ausgleichtätigkeit fehlt. Sicherlich eine Sache, an die man sich im laufe der Zeit gewöhnt. Aber dennoch ist die Situation aktuell präsent.
Immerhin habe ich offensichtlich einen neuen "Freund" in meinem Passagier gefunden, der sich von Zeit zu Zeit immer häufiger und netter mit mir unterhält.
Es bleibt also spannend.



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