Direkt zum Inhalt

Der erste Eindruck: Compaq CQ60

Der erste Eindruck: Compaq CQ60

Ich hatte mal wieder das Glück schickes neues Spielzeug für andere einrichten zu dürfen. Natürlich war meine Digicam dabei und hat fleißig aufgezeichnet, was es so aufzuzeichnen gab. Jetzt muss es nur noch adäquat un Worte gefasst werden. Das möchte ich hiermit versuchen. Fragen, Anregungen, Korrekturen sind selbstverständlich jederzeit willkommen.

Technische Details

  • AMD Athlon X2 Dual-Core Prozessor für Notebooks QL-64 (2,1 GHz, 1MB L2 Cache)
  • 250GB (5400 U/Min) Festplatte
  • 4096 MB DDR2 RAM
  • LightScribe Super Multi 8x DVD +- RW-Laufwerk mit L Unterstützung
  • Windows Vista Home Premium
  • Webcam
  • 15,6" High-Definition BrightView Wisescreen-Display
  • nVidia GeForce 8200M G mit Shared Memory
  • 802.11 b/g Wlan
  • 5-in-1 Card Reader
  • 6 Zellen LIO-Akku

Der Auftritt

Das Compaq CQ60 zeigt sich massig elegant im Auftritt. Das große Display in kombination mit der großen Tastatur machen es sehr auffällig. Subjektiv wirkt es um einiges größer, als die technischen Daten es vermuten lassen würden.

Das Display besticht durch ausgesprochen gute Bildqualität und ordentliche Ausleuchtung.

Die integrierten Boxen ziehen zwar für den Musikliebhaber keinen Fisch vom Teller, haben mich jedoch bei ersten kleineren Tests aufgrund der Klarheit beeindruckt. Obwohl es eine Spiegelde Oberfläche hat, waren keine störenden Reflektionen für mich ersichtlich (gearbeitet wurde in einem nur durch Tageslicht beleuteten Wohnzimmer; Fenster links zum Gerät).

Zudem ist eine vollständige Tastatur bei einem 15,6" Notebook doch immer noch nicht selbstverständlich, sodass ich mich zunächst orientieren musste.

Bei der ergonomischen Ausrichtung hat man daran gedacht, dass durch das Numpad auf der rechten Seite auch die Tasten der Tastatur kleiner gemacht und auf dem Layout verschoben werden müssen. Auch das Touchpad darf dabei nicht vergessen werden. Ist es doch of die einzige Mauszeigernavigationsmöglichkeit, welche man an einem mobilen Gerät findet.

Elegant fand ich die gute Erreichbarkeit der Funktionsknöpfe. So kann ich schnell und einfach die Funktion des touchpad lahm legen, und ausgedehnte Tastaturakrobat vollführen, ohne das

mir mein Daumen, handballen, oder ähnliches in die Quere kommt.

Die Tasten fühlen sich sehr solide und langanhaltend an, haben einen wohltuenden Gegendruck und "klacken" in angemessener Form beim Tippen.

Ungünstig liegen die Pfeiltasten, welche zudem auch noch sehr schmal gehalten sind quasi überdeckt von Shift und Enter Taste.

 So musste ich doch gewaltig aufpassen nicht irgendwelche Dialoge zu bestätigen, wo ich doch nur darin navigiern mochte.

Das Profil

Das Compaq CQ60 zeigt sich aufgeräumt und ordentlich auch im Profil. Auf der linken Seite finden sich lediglich der Stromanschluss, der externe VGA Ausgang, Ethernetbuchse, HDMI-Schnittstelle, ein einzelner USB-Port sowie der 5-in-1 Kartenleser. Meiner Ansicht nach hat ein Stromanschluss nichts auf den Aussenseiten eines Notebooks verloren, da es doch arg gefährlich für den Stecker werden kann, sofern man das Gerät auf dem Schoß oder z.B. im Schneidersitz verwenden möchte. Dennoch hat Compaq hier einen guten Kompromiss gefunden, indem die Materialien und der Stecker einen soliden und wiederstandsfähigen Eindruck machen. Überhaubt nicht gefallen tat mir die Ethernetbuchse. Vielleicht bin ich ja der letzte Mensch, der auch ein Notebook noch so an ein Netzwerk anschließt, jedoch bin ich der Ansicht, dass solche Schnittstellen auf die Rückseite eines Notebooks gehören. Mit Sicherheit ist das Ansichtssache.

Recht hingegen fand ich schnell und wirklich gut zu erreichen das optische Laufwerk, zwei USB-Ports und das Modem. Hier besteht aus meiner Sicht kein Handlungsbedarf. Es passte einfach vom handling und machte ein rundes Gefühl bei der gesamten Benutzungsdauer.

Auch ein Rücken kann entzücken

Ebenso hat mich die Unterseite angesprochen. Für mich ist es ein Entscheidungskriterium, wenn auf der Unterseite Lüfter zu sehen sind, welche ich vorzugsweise durch meine Knie (immehrin reden wir hier von Notebooks, welche im urpsrünglichen Sinne für die mobile Arbeit 

 

gedacht waren) verdecken und damit zu einem Schaden des Systems führen kann.

Im Falle des Compaq CQ60 ist die Unterseite sehr schlicht gehalten. Auch die Lüftungsschlitze scheinen für den mobilen Gebrauch konzipiert worden zu sein. Lediglich die bereits angesprochene ungenutzte Fläche der Hinterseite fand ich schade. Letztenendes wurde lediglich der Akku darin untergebracht und das in einer Form, welche man auch hätte an einer anderen Stelle anbringen können.

 

Zum anfassen

Das Touchpad ist die reinste Katastrophe. Zum einen ist es glatt. Und zwar vollständig. Das macht sich nach kurzer Arbeitszeit bemerkbar, wenn man versuch mit leicht feuchten Fingerkuppen (man denke an Handcreme, kalte Getränke, einfacher Schweis) damit zu navigieren. Es wird schmierig, ungenau und reagiert dann oft nicht so, wie man es gern hätte.

Auch den Kantenlosen Übergang zum Geäuse empfand ich vielleicht optisch als nett, jedoch bei der blinden benutzun eher als stören. Hatte ich doch oft das Gefühl ohne "natürliche" Grenzen navigieren zu können.

Die Maustasten hingegen begehen für mich den Stilbruch schlecht hin. Zunächst stechen sie entgegen der sonst so schmalen und geschmeidigen Optik wie "gewollt und nicht gekonnt" heraus. Zum anderen fühlen sie sich absolut unpassend bei der Benutzung an.

Mit Sicherheit sind das alles Dinge, an die man sich gewöhnt, jedoch hätte ich schon gedacht, dass es insgesamt ein wenig stimmiger hätte sein sollen / können.

Fazit

Das Compaq CQ60 ist für das Preis-Leistungsverhältnis ein absolut ausgewohgenes Notebook. Man bekomme Rechenleistung satt in Verbindung mit genügend Arbeitsspeicher. zudem kann es den heimischen Rechner gut aufgrund der ausgebauten Tastatur (Ziffernblock) und der separaten Grafikkarte ersetzen.

Der einzige mir aufgefallene Wermutstropfen ist mit Sicherheit der Prozessor bzw. dessen Kühlung. Diese ist zwar leise, dafür aber ständig zu hören. Mit einem Intel hätte man dem vielleicht ein wenig eleganter (sicherlich aber auch teurer) entgegen wirken können.

Auch das große Display, welches sich sowohl gut benutzen, als auch gut anschauen lässt, ist kein Fehlgriff. Leider konnte ich die maximale Akkuleistung nicht testen. Diese wird vemutlich aufgrund des installieren Windows Vista (mit dem ich in dieser Form auch das erste mal Kontakt hatte) nicht allzu hoch ausfallen, ist das System doch ausgesprochen Träge. Aus meiner - aufgrund von Zeitmangel leider unbestätigten Sicht - ist der umstieg auf ein Linux oder Windows XP absolut empfehlenswert. Mit dieser Maßnahme bin ich sicher noch mehr aus dem Gerät rausholen zu können.

Alles in allem ist es aber ein ideales Gerät für Einsteiger und Fortgeschrittene, welche Wissen, was sie wollen. Der Preis von ca. 480 Euro ist meiner Auffasung nach realistisch und angemessen. Zumal man glatte zwei Jahre Herstellergarantie erhält.

 

Trackback URL for this post:

http://www.schreibtischwerkstatt.de/trackback/89