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"Wir haben es ja gesagt" trifft es nicht ganz...

Nintendo hat es jetzt auch auf die bösen Raubkopierer im grossen Massstab abgesehen. Dafür wurde ein ehemaliger Rechtsberater der IFPI und Warner Bros. eingestellt. Neil Boyd heisst der gute Mann, und poltert auch schon gut los.

Die Essenz des ganzen? Nun ja, das übliche Geseiere im Sinne von "Piraten machen uns den Umsatz kaputt", "Händler die Kopiermodule anbieten, schädigen ihre Beziehungen zu Nintendo nachhaltig", "Wir haben unsere Augen und Ohren überall"...

Ein Satz aber hat mich dann stark aufhorchen lassen, als es um die Rolle der ISPs im Falle der Verbreitung ging:

Ebenso will Boyd zukünftig Internetprovider stärker in die Pflicht nehmen. "Sie sind technisch dazu in der Lage, gegen Kinderpornographie vorzugehen. Sie sind in der idealen Position, auch gegen jede Form von Urheberrechtsverletzungen vorzugehen." Allerdings ließe die Diskussionsbereitschaft der Internetprovider zu wünschen übrig, weshalb Boyd künftig die Lobbyarbeit bei Parteien und Gesetzgebern verstärken will.

Was soll man dazu jetzt eigentlich noch sagen. Danke Ursula? Die Contentindustrie wird dir auf ewig zu Füssen liegen. Nicht zu vergessen die armen Wähler, die KiPo jetzt im Netz nicht mehr sehen müssen.

Mein Gott, ich kann gar nicht so viel fressen wie ich kotzen möchte.

Via Heise, Golem

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