Verfasst von Joerg am 26. Juni 2009 - 10:10
Das hat hat sie jetzt davon. Die Politik. Zunächst wohl eher als Frustabbau zum Beschluss des Gesetzes zur Internetsperren abgetan, werden Fefe, Nerdcore, Spreeblick und Netzpolitik vom Spiegel in einem Artikel zum Online-Wahlkampf zitiert und verlinkt.
Befinden sich doch unsere Soziallenker, Vollpfosten und andere Beschreibungsträger grade in einer heiklen Phase. Dem Wahlkampf. Natürlich gehen sie als Bodenständige mit der Zeit gehende Menschen den Weg in Richtung Internet. Immerhin sagen die Studien, Charts und Berater, dass immerhin 60% der unter 30 Jährigen sich im Netz über Politik informieren.
Angesichts dessen, was diese Entscheidungsträger über das Internet, die Netzgemeinde, die Subkultur und all das wissen, ist die in dem Artikel aufgeführte langeweile nur verständlich. Würde wohl jedem so gehen, wenn er sich mit einem so vernachlässigbaren aber dennoch medienwirksamen Thema beschäftigen müsste.
Man. Ich habe mir wirklich mühe gegeben Distanz zu wahren (ist besser für meinen Magen). Aber wenn ich mich so durch die aktuellen Meldungen wälze, krieg ich schon wieder Bedarf an Schmerztabletten.