Verfasst von Christian am 31. Juli 2009 - 13:14
Es heisst ja immer so schön, eine Krähe hackt der anderen nicht die Augen aus.
Genau das wird grad von unserer deutschen PolitikerInnen-Liga widerlegt. Zensursula, welche sich in letzter Zeit durch ein besonderes Vertrauensverhältnis zu Bonner Chauffeuren und auf eigenen Datenschutz zu Wort gemeldet hat, wirft Ulla Schmidt (wir erinnern uns: Dienstwagen im Urlaub geklaut) nun fehlendes Gespür vor.
"Das Wichtigste ist, ein Gespür zu behalten für das, was in Ordnung ist. Es reicht nicht, die rechtliche Lage zu kennen."
Oder auch sehr schön:
"Dem Ansehen von Politik schaden solche Diskussionen wie jetzt um Frau Schmidt immer."
Es immer das selbe irgendwie. Selbst was verbockt, und dann dem politischen Gegner gegenüber dann noch was vorwerfen wollen. Da tut sich die CDU (siehe hier) nicht wirklich viel mit allen anderen.
Und wenn es darum geht, etwas offenzulegen (was selbstverständlich von jedem deutschen Bürger gefordert werden kann; "wenn man nichts zu verbergen hat..." schallmeit mir das ja sonst immer so wunderschön von oben entgegen), pocht man wiederum auf den eigenen Datenschutz - der ja nach Ansicht von Zensushi Täterschutz ist.
Scheint wohl ne Politikerkrankheit zu sein, Bigotterie zu pflegen...